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Nicht übel.

It might get loud behind these walls.

It might get loud behind these walls.

Das Schöne an vielen Drehs ist, dass man nicht nur tolle Locations, sondern vor allem tolle Menschen kennen lernt. In diesem Fall standen sie auf der Bühne des Uebel & Gefährlich und spielten das Automobil, um das es eigentlich im Video ging, ebenso lässig wie kraftvoll an die Bunkerwand.

Wer es nicht kennt: Das Uebel & Gefährlich gehört zu den besten Clubs Hamburgs. Hinter den dicken Wänden im Flakturm IV des Bunkers am Heiligengeistfeld finden beste internationale Club-Bookings, hochkarätige Konzerte, Lesungen und Poetry-Slams statt. Wer hier auf einer der clubeigenen Bühnen steht, gilt in der Regel als Trendsetter. Mich hat Lea Porcelain jedenfalls so begeistert, dass ich auf diese spannende Newcomer-Band in Zukunft ein waches Ohr werfen werde.

Julien Bracht und Markus Nikolaus klingen nach London (dem der achtziger Jahre, finde ich), haben dort auch tatsächlich länger gelebt, stammen aber aus Deutschland. Das Duo ist seit Jahren erfolgreich in der Indie-Szene unterwegs. Markus trat bereits in New York und Moskau auf, Julien gilt als einer der talentiertesten neuen elektronischen Produzenten. Auf ihrer letzten Tournee spielten sie nicht nur eine ausverkaufte Show in London, dort setzte sich höchstpersönlich Thom Green an die Drums, der Ex-Schlagzeuger einer Band, die ebenfalls meine Playlist bereichert: alt-j.

Für Lea Porcelain war es die erste Headline-Show in Hamburg, und ich wette die Leichtmetallfelgen unseres Drehautos drauf, dass es nicht die letzte war.

Wer mal bei Lea Porcelain reinhören möchte:

http://www.leaporcelain.com/

Wer mal im Bunker reinhören möchte:

http://www.uebelundgefaehrlich.com/