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Start frei für die Kleinserie.

Lange sah es so aus, als solle der New Stratos ein Einzelstück bleiben.

Lange sah es so aus, als solle der New Stratos ein Einzelstück bleiben.

Als wir am 18. November 2010 die Väter des New Stratos, Michael und Maximilian Stoschek, zu einem Treffen mit dem damaligen Ferrari-Präsidenten Luca di Montezemolo nach Modena begleiteten, war das gesamte Team noch voller Hoffnung: Aus dem Nachfolger des legendären Lancia Stratos sollte auf Basis des Ferrari 430 eine Kleinserie entstehen. Doch auch wenn der Ferrari-Chef nach einer Testfahrt mit dem New Stratos auf der werkseigenen Rennstrecke seiner Begeisterung wortreich Ausdruck verlieh, eine Genehmigung zur Produktion einer Kleinserie gab er nicht. War der New Stratos eine zu große Konkurrenz für das Produkt aus dem eigenen Haus?

Doch heute kam endlich das langersehnte grüne Licht. Mit dem OK der New Stratos GbR wird die italienische Designschmiede MAT Manifattura Automobili Torino, die 2014 vom damaligen New Stratos Projektleiter Paolo Garella gegründet wurde, eine Serie von 25 handgearbeiteten New Stratos auflegen.

Auf der Basis-Plattform werden mehrere Varianten entstehen können: Ein GT 4 Rennwagen, eine Safari-Rallye-Version und ein straßenzulassungsfähiger Supersportler. An Qualität und Fahrleistung der Kleinserie wird es ohnehin keine Zweifel geben: Paolo Garella ist der geniale Ingenieur, der mit seiner MAT auch hinter dem Glickenhaus SCG003C stand, der beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2017 aus dem Stand heraus auf die Pole Position und die versammelte Konkurrenz in Grund und Boden fuhr. Überhaupt, als Fan supersportlicher Personenkraftwagen lohnt sich ein Blick auf Paolos offizielle Webseite. 

Und wer sich für die Entstehung des originalen New Stratos interessiert, der findet hier eine kurze Doku, die wir damals für und mit Michael und Maximilian Stoschek produziert haben.