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Fast cars. Slow Food. Ein Rücklick.

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(Fotos von Jürgen Heinisch, Producer und Seven-Fan)

(Fotos von Jürgen Heinisch, Producer und Seven-Fan)

Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden, das wusste bereits der selige Kierkegaard. Werfe ich aus einer professionellen Perspektive einen verständnisvollen Blick zurück auf 2018, dann stelle ich zunächst einmal fest: Fast jedes Projekt hatte entweder mit Mobilität oder mit Food zu tun.

Bemerkenswert ist allerdings die Diversität der Aufgaben: Vom internationalen Messeprojekt zum Thema Mobilität der Zukunft über herausfordernde Dreharbeiten mit Supersportwagen und komplexen Technikfilmen mit CGI, 3D-Animation, Design und Live Action bis hin zur kreativen Mitarbeit in Food-orientierten Innovationskreisen und Imagefilmen für die Lebensmittelindustrie bis hin zur Konzeptentwicklung für eine neue Fernsehserie mit Schwerpunkt auf nachhaltiger und gesunder Ernährung drehte sich mein berufliches Leben entweder um automobile Mobilität oder um kulinarischen Genuss. Von meinen erlebnis- und erkenntnisreichen Begegnungen während meinen Food-Reportagen mal ganz abgesehen. Und vom Spaß, den die letztjährige Arbeit gemacht hat. (Vor allem, wenn quasi als Sahnehäubchen ein privates Renntraining auf der Agenda steht).

Man kann sich rückblickend fragen, was diese scheinbar diametral entgegengesetzten Arbeitsbereiche miteinander verbindet.

Die Antwort ist einfach: Leidenschaft.

Ich weiß, dass der Begriff Leidenschaft in den letzten Jahren von einem ganzen Heer an Marketingexperten zum Klischee heruntergewirtschaftet wurde. Aber dennoch: Ob Petrolhead oder Foodie, Konstrukteur oder Küchenchef, ob eine hohe emotionale Affinität zum Automobil, die Lust an der schnellen Fortbewegung oder ein ausgeprägter Sinn für kulinarische Erlebnisse die gemeinsame Arbeit prägt - die Menschen, die sich höchst professionell in diesem Umfeld engagieren, sind in der Regel dermaßen mit Herz und Seele bei der Sache, dass es erstens unglaublich ansteckend und zweitens eine reine Freude ist, gemeinsam mit ihnen ein automobiles oder kulinarisches Projekt in Richtung Zukunft zu bewegen.

So viel also zum Rückwärtsverstehen. Doch was heißt das für mein ganz persönliches berufliches Vorwärtsleben?

Auch diese Antwort fällt leicht: 2019 darf es gerne so inspirierend und emotionalisierend weitergehen. Sehr gerne sogar.